Konstanzer Literaturgespräch mit Christa Ludwig

Christa Ludwig erzählt die Geschichte einer Frau, deren pädophiler Vater darum kämpft, sein Kind vor sich zu schützen.

Moderation: Inga Pohlmann

Samstag, 17. Oktober 2026
19:30 Uhr

Spiegelhalle Foyer
Hafenstraße 12, Konstanz
Eintritt frei (Spenden willkommen)

Ich war niemals jung. Zumindest nicht freiwillig. Ich habe den anderen fassungslos zugeschaut bei ihrem Jungsein.

Das denkt Gisa
Jahrzehnte nach ihrer Kindheit und Jugend. Vater und Tochter sind verbunden durch gemeinsame Interessen, umso verwirrender ist für Gisa die Atmosphäre von Gefahr, die sie spürt, sobald sie mit ihm zusammen ist. Die Gründe dafür erfährt sie erst nach seinem Tod.
Christa Ludwig verzichtet auf Schuldzuweisungen. Sie erzählt, wie ein Kind durch das Zusammenleben mit einem pädophilen Vater einen Schaden erleidet. Und wie ein Mann versucht, sein Kind vor sich zu schützen.

Christa Ludwig wurde 1949 ge­boren und stu­dierte Germa­nistik, Anglistik und Sprecherziehung. Seit 1989 lebt sie als freie Schriftstel­lerin im Boden-seehinterland. Ihr Roman Ein Bündel Wege­rich wurde mit dem Eichen­dorff Literatur­preis ausge­zeichnet.
www.christaludwig.net

Dr. Petra Moser, Erziehungswissenschaftlerin: ,,Die Art und Weise, wie Christa Ludwig mit der Thematik verfährt, ist mir noch gar nie untergekommen.“